Frag den OB Ludwigsburg

Zurück zur letzten Ansicht

Lärm in der Marbacherstr.

12.09.2018 12:46 KlausGoede fragt Werner Spec 017

Was gedenken sie zu tun gegen den Lärm durch Motoradfahrer und Tuning Kfz mit illegalen Auspuff Anlagen die Abens und Nachts die Marbacherstr. hoch und runter Fahren,die Anwohner finden keine ruhe und Schlaf.

1 Kommentar 32 Bewertungen 283 Gelesen
32
1172


Antwort des Oberbürgermeisters

Antwort auf die Frage zum Straßenlärm

23.11.2018 16:34 Werner Spec antwortet den Teilnehmenden
 Werner Spec

Werner Spec

Sehr geehrte/r Nutzer/in von Frag den OB,

vielen Dank für Ihre Frage. Die Polizei führt an Verkehrsschwerpunkten gezielte Kontrollen durch und hält Verkehrsteilnehmer mit unangemessener lärmender Fahrweise oder manipulierten Abgasanlagen an. Darüber hinaus führt der städtische Vollzugsdienst täglich Tempo-Kontrollen an wechselnden Orten im gesamten Stadtgebiet durch und bringt das unfallträchtige und lärmintensive Fahren mit zu hoher Geschwindigkeit zur Anzeige.

Bei uns in Ludwigsburg haben wir bislang keine Schwerpunkte mit so genannten „Auto-Posern“ nachweisen können, dennoch ist dieses in höchstem Maße störende und ungebührliche Verhalten auch bei uns in der Stadt immer wieder festzustellen. Das möchten wir nicht hinnehmen. Werden Autofahrer mit zu lauten Abgasanlagen und Musik von Polizeistreifen angetroffen, gehen die Beamten bereits jetzt dagegen vor.

Als Stadtverwaltung können wir seit kurzem mehr gegen dieses rücksichtslose Verhalten im Straßenverkehr tun: Wir haben ein Lärmmessgerät mit Anzeigedisplay für unseren Fachbereich Sicherheit und Ordnung angeschafft. Das Messgerät stellen wir an wechselnden Orten in der Stadt auf und überprüfen dort den Verkehrslärm. Auf dem Display bekommen die Fahrer angezeigt, ob sie die Lärmgrenzwerte einhalten. Mit ähnlichen Anzeigetafeln im Geschwindigkeitsbereich haben wir gute Erfahrungen.

Beobachtungen und Hinweise wie Ihre sind uns dabei willkommen, dadurch können wir die Messstellen besser eingrenzen. Die Ergebnisse der Messungen mit entsprechenden Schwerpunktzeiten geben wir dann an die Landespolizei weiter, mit der wir im ständigen Austausch stehen. Die Polizei kann dann zu diesen Zeiten den fließenden Verkehr an den jeweiligen Schwerpunktstellen extra überwachen. Als Stadt dürfen wir nur den ruhenden Verkehr, sprich geparkte Fahrzeuge überwachen.

Dieses erste Lärmmessgerät, das die Stadt für rund 15.000 Euro anschafft, testen wir nun mit verschiedenen Dezibel-Zahlen im Einsatz. Wir prüfen außerdem derzeit den verstärkten Einsatz weiterer Geschwindigkeits- und Rotlicht-Messgeräte. Damit gehen wir weiter entschlossen gegen rücksichtloses und gefährliches Verhalten im Straßenverkehr vor.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Werner Spec