Frag den OB Ludwigsburg

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Tempo 30 vor Kindergärten - wen interessiert's?

17.09.2018 21:13 M.Klein fragt Konrad Seigfried 018

Sehr geehrter Herr Spec, seit Änderung der Straßenverkehrsordnung Ende 2016 gilt vor nahezu allen Kindergärten, Kindertagesstätten und SchulennTempo 30. Nur leider interessiert es niemanden. Vor allem morgens haben es die meisten Autos, Motorräder und Busse SEHR eilig und fast keiner hält sich an das vorgeschriebene Tempolimit. Eine große Gefahr für alle Kinder und Eltern! Vor den meisten Einrichtungen gibt es zudem keine geeignete Parkmöglichkeit für Eltern, die ihre Kinder mit dem Auto bringen und selbst zu Fuß ist es äußerst schwierig unfallfrei die Fahrbahn zu überqueren (vor unserer Einrichtung gibt es z.B. weder eine Ampfel noch einen Zebrastreifen). Bisher habe ich einmal das Blitzerauto der Stadt vor einem Kindergarten stehen sehen - an einem Brückentag-Freitag um 9 Uhr. Das hätte man sich auch sparen können... Was unternehmen Sie aktiv gegen zu schnelles Fahren, um die Sicherheit für Kinder zu gewährleisten?

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Antwort des Ersten Bürgermeisters

Antwort auf die Frage zu Tempo 30 bei Kindergärten

22.10.2018 16:08 Konrad Seigfried antwortet den Teilnehmenden
 Konrad Seigfried

Konrad Seigfried

Sehr geehrte/r Bürger/in,

vielen Dank für Ihre Frage. Wie schon in der vorigen Antwort betont, ist uns die Sicherheit der Verkehrsteilnehmer vor allem im Umfeld von Kindertagesstätten, Schulen und auch Pflegeheimen besonders wichtig. In den Jahren 2016 und 2017 haben wir die Situation an allen Kindertagesstätten überprüft und die Geschwindigkeitsregelungen entsprechend der Straßenverkehrsordnung umgesetzt. Darin ist allerdings geregelt, dass in einer „Tempo 30“-Zone kein Zebrastreifen angelegt werden darf.

Unser Städtischer Vollzugsdienst stellt sicher, dass die Tempolimits eingehalten werden: Nach den Sommerferien haben wir schwerpunktmäßig den Straßenverkehr an Schul- und Kindergartenwegen überwacht. Wenn das Team der Technischen Verkehrsüberwachung Hinweise auf bestimmte Gefahrenschwerpunkte bekommt, können wir dort auch gezielt kontrollieren.

An Grundschulen und Kindertagesstätten unterstützen wir bereits Projekte wie den „Bus auf Beinen“ und „Ich gehe zur Schule“, damit Kinder sicher zur Schule und in den Kindergarten kommen.

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Konrad Seigfried