Frag den OB Ludwigsburg

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Sommerfest der Studierenden der PH

27.06.2017 19:00 DannyLam fragt Werner Spec 018

Sehr geehrter Herr Spec, wir würden gerne erfahren, ob Ihnen bewusst ist, dass ihre Verwaltung das Sommerfest der Studierenden der Pädagogischen Hochschule in seiner gewohnten Form untersagt und mit Auflagen verbunden hat, die eine Durchführung praktisch unmöglich machen. Da das Sommerfest die einzige Freiluftparty und aktuell die EINZIGE Party im Jahr ist, welche an der PH stattfindet, stellt sich die Frage, ob Sie die Abschaffung des studentischen Lebens auf ihre Agenda gesetzt haben. Das Sommerfest ist das kulturelle Highlight für die Studierenden an der PH (und anderen Gästen) und ist als solches nicht zu ersetzen. Mit freundlichen Grüßen die Studierendenvertretung der PH Ludwigsburg i.A. Danny Lam (Vorsitzender)

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04.07.2017 15:15 Moderation Wichtiger Hinweis der Moderation

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Was macht die Stadt für ihre studentischen Anwohner?

27.06.2017 19:18 MichaelBreitner Unterstützt die Frage 018

Wenn ich von der Studierendenvertretung erfahre, dass die Stadt in solch restriktiver Weise das Sommerfest der Studierenden behindert, dann frage ich mich als Anwohner, was der Stadt die Interessen ihrer studentischen Anwohner wert ist?

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Unverhältnismäßig

27.06.2017 19:28 Philipp Dollinger Unterstützt die Frage 018

Ein Kommentar als zugezogener Anwohner und Studierender! Die Studierenden der Ludwigsburg feiern EIN Mal im Jahr eine Party draussen. Aktuell sogar NUR EINE Party im Jahr an der PH. Das Sommerfest ist die best besuchteste Veranstaltung der Hochschule in Ludwigsburg und auch über die Stadtgrenzen hinaus beliebt. Es ist Teil und wichtigster Inhalt der studentischen Kultur! Wir feiern nicht oft, wir feiern nicht ausdauernd, wir feiern nicht assozial: Wir feiern ein mal im Jahr. Und das muss zumutbar sein. Wenn Ludwigsburg als Stadt so mit seinen Studierenden und deren legitimen Interesse nach Kultur umgeht, empfinde ich das in höchstem Maße als unverhätltnismäßig und fatal für das studentische Leben und die Aussenwirkung der Stadt Ludwigsburg.

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Studierendenstadt oder Anti Studierendenstadt??

27.06.2017 19:53 VikaStiem Unterstützt die Frage 018

Wenn eine Stadt sich stolz Studierendenstadt betitelt, ist es unverschämt, das einzige Fest der Studierenden an der Ph im Freien in solch einer Art und Weise einzuschränken! 60 Dezibel ist Zimmerlautstärke.. Wenn man mal jüngste Veranstaltungen auf dem Marktplatz berücksichtigt, ist der 'Anwohnerschutz' wohl auch mehr Mittel zur Schikane als tatsächliches Argument. Auch die extrem verspätete Bearbeitung des Antrags ist untragbar, wurde der Antrag doch mehr als frühzeitig eingereicht! Solches Verhalten der Stadtverwaltung ist unakzeptabel!

ist eine inhaltliche Ergänzung

Kultur und Öffentlichkeit pflegen

27.06.2017 20:04 Alice ist eine inhaltliche Ergänzung 018

Ich appelliere an die Stadt Ludwigsburg dieses Fest zu retten. Öffentliche Begegnungspunkte und -veranstaltungen sind für eine offene und demokratische Gesellschaft wichtig. Und dazu zählt auch ein Fest. Solche Anlässe dienen allen möglichen Gesellschaftsmitgliedern (wie bspw. Geflüchteten) in Kontakt mit andern zu kommen. Kontakt zu anderen Menschen, die man davor vielleicht noch nicht gekannt hat ist ein wichtiger Teil einer toleranten und offenen Zivilgesellschaft, was nur im Sinne einer Stadt sein kann. Bitte denken Sie an die Öffentlichkeit und ihre Begegnungsorte! Sonst zieht sich irgendwann jeder in seinen privaten Raum zurück...

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Was soll das?

27.06.2017 20:59 MiriamHaun Unterstützt die Frage 018

Eine Stadt wie Ludwigsburg, die sich Hochschulstadt nennt, sollte es sich wirklich dreimal überlegen, ob sie ihre Studierenden so kleinhält. Es ist EINE Party im Jahr. Das kulturelle Leben und die Vernetzung untereinander sollten der Stadt nun wirklich kein Dorn im Auge sein. Ludwigsburg profitiert von seinen vielen Studierenden. Da kann man auch mal etwas zurück geben. Bitte ändern Sie ihre Entscheidung unverzüglich, Herr Spec. Oder veranlassen Sie, dass diese Entscheidung geändert wird.

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Ist das wirklich zu viel verlangt?

28.06.2017 14:51 DennisKreutner Unterstützt die Frage 018

Das Was gibt es Schöneres als ein par Bier mit guten Freunden und ausgelassenem Tanzen bei Live Musik? Ich finde dieser Abend sollte den PH Studenten gegönnt sein. Gerade weil an vielen anderen Tagen nicht das Bier, der Spaß und der Tanz in unserem Mittelpunkt steht, sondern unser Studium und vorallem das Engagement, welches wir in großer Zahl leisten. Wir unterstützen die Stadt während unserem Studium unteranderem bei der Flüchtlingshilfe, kulturellen Veranstaltungen, Sportangeboten, Lernangeboten der Universität, gemeinnützigen Arbeiten, bei Freizeitangeboten wie Zeltlager etc... . Wir machen das gerne, es erfüllt uns mit Freude und leisten gerne unseren Teil zu Angeboten der Stadt Ludwigsburg. Ist es da wirklich zu viel verlangt, einen Abend von der Stadt eingeräumt zu bekommen, bei dem wir ausgelassen feiern dürfen? Sehr geehrter Herr Spec, natürlich ist dieser Abend kein Kriterium dafür ob wir uns engagieren oder nicht. Es ist lediglich die Bitte darum, uns einen schönen Abend zu gewähren. Ich denke das würde einfach auch Wertschätzung gegenüber uns zeigen.

Unmögliche Auflagen

29.06.2017 15:02 A.Lederer 018

Wenn ich in einem geschlossenen Raum rede, überschreite ich schon die von Ihnen auferlegte Lautstärkenbelastung von 60dB...bis 22 Uhr. Ab da ist flüstern angesagt...wobei eigentlich ist das auch zu laut. Lautes Atmen ist für die Grenze von 45dB schon eher grenzwertig. Eine Veranstaltung, auf der bereits eine bloße Unterhaltung zu laut ist - also da fehlen mir ein wenig die Worte. Jedes sommerabendliche Vogelkonzert überschreitet den Lärmwert. Auch unter der Woche. Jeden Abend. Den ganzen Sommer. Fragen Sie sich da nicht, ob ich davon nicht vielleicht gestört bin? Ein Bußgeld für jeden Vogel, der lauter ist als 60dB. Und nach 22Uhr direktes Beenden des Konzertes durch den örtlichen Vogelfänger. Aber leise bitte. Ein Feier kann laut und störend sein. Es ist nur fraglich, ob dies Anwohnern nicht einmal im Jahr zuzumuten ist. Auch unter der Woche. Fraglich ist nämlich für mich hierbei, wie viel rücksicht die Stadt bei den Brautagen und dem Marktplatzfest auf die Anwohner nimmt, die Samstags arbeiten müssen. Denn Samstag zählt schon seit langem für viele nicht mehr zum Wochenende.

Antwort des Oberbürgermeisters

Antwort auf die Frage zum PH-Sommerfest

05.07.2017 18:03 Werner Spec antwortet den Teilnehmenden
 Werner Spec

Werner Spec

Sehr geehrter Herr Lam,

vielen Dank für Ihre Frage. Wir von der Stadtverwaltung begrüßen es, dass das Sommerfest der Pädagogischen Hochschule nun entsprechend unserer Genehmigungen stattfindet. Gerne sind unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter vom zuständigen Fachbereich Sicherheit und Ordnung bereit, Sie wie gewünscht bei der von Ihnen organisierten Technikprobe zur Lärmmessung am Montag, 10. Juli zu begleiten.

Das Sommerfest der PH hat im vergangenen Jahr zu massiven Lärmbeschwerden aus der Bevölkerung geführt. Es war mehrfaches Einschreiten des Kommunalen Ordnungsdienstes und der Polizei erforderlich, da die Musik nach Abrücken der Einsatzkräfte wieder aufgedreht wurde. Daher haben wir für die Veranstaltung in diesem Jahr mit Ihnen vereinbart, dass der Bandauftritt bis 22 Uhr dauert und anschließend leise Hintergrundmusik bis 24 Uhr abgespielt wird, das Veranstaltungsende im Freien wurde auf 0.30 Uhr festgesetzt. Die vorgegebenen Lärmgrenzwerte sind im Bundesgesetz zum Lärmschutz geregelt und werden als Standard in jede Veranstaltungsgenehmigung aufgenommen, es handelt sich dabei um keine Sonderregelung für das Sommerfest.

Wir wünschen Ihnen und der Studierendenschaft an der Pädagogischen Hochschule ein schönes Sommerfest!

Mit freundlichen Grüßen

Ihr Werner Spec